Biologische Verfahren

There is a worldwide increase in demand for facilities that derive energy from organic waste material. WTT specializes in various technologies like anaerobic digestion, refuse derived fuel (RDF) and biomass treatment.

Produktübersicht

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Biologische Verfahren

Anaerobe Gärung

Anaerobe Gärung (AD) ist eine in Wirtschaft und Politik bevorzugte Aufbereitungsmethode für organische Abfallströme. WTT bietet Ihnen zwei verschiedene AD-Systeme, damit Sie die für Ihre Anforderungen optimale Lösung erhalten: die Trockenvergärung, bei der die Abfälle in großen Betonbehältern fermentiert werden, und die Nassvergärung, bei der zur Abfallvorbehandlung entweder Stoffauflöser oder Druck eingesetzt werden kann.

Kompostierung und Biotrocknung

Der biologische Tunnelprozess unterliegt in unseren Anlagen einer separaten Kontrolle, damit jede Beschickung auch tatsächlich optimal aufbereitet wird. Im Rahmen eines vollautomatischen Prozesses kann der Bediener Prozessparameter auswählen, um den verschiedenen Abfallkategorien und saisonalen Einflüssen Rechnung zu tragen. Die modulare Bauweise und die vielseitige, bedienerfreundliche Steuerungssoftware gewährleisten eine optimale Aufbereitung organischer Abfälle in kürzester Zeit – bei maximaler Prozesseffizienz und umfassender Kontrolle über die Umweltbedingungen.

Systeme mit Geruchsreduzierung

WTT hat eine breite Palette an Systemen zur Geruchsreduzierung entwickelt, einschließlich Biofiltration und Luftbefeuchtungstechnologien. Dank unserer langjährigen Erfahrung und unseres praktischen Know-hows können wir in allen Anlagen minimale Geruchsemissionen garantieren.

Abfallarten

Kommunaler Abfallicon_municipal

In vielen Ländern ist die Erweiterung von Abfalldeponien schwierig oder unmöglich. Aufgrund dieser Umstände hat WTT ein Abfalltrennungssystem mit hochtechnologischen Verfahren entwickelt, das den kommunalen Abfall in wiederverwendbare und nicht verwendbare Ströme teilt.

Die verwendbaren Materialien sind vom heimischen Markt abhängig, aber in erster Linie Eisen, Aluminium, Papier, Pappe, PVC, PET, Textilien und mehr. All diese Materialien werden vollständig für die Lieferung an den Aufbereiter vorbereitet.

Der restliche Teil wird einer intensiven biologischen Verwertung unterzogen und seine Masse und biologische Aktivität beträchtlich verringert. Diese Lösung bietet ein System, mit dem die Abfalldeponie um 50 bis 75 % verringert wird. Die Ausrüstung kann ebenfalls so eingerichtet werden, dass teilweise verwertbarer Kompost zur Bodenabdeckung in Deponien und zur Erreichung des Recyclingziels genutzt wird.

Getrennte organische Abfälleicon_organicwaste

Dies sind die bekannten Kompostierungsanlagen, die in den 1980er Jahren in Betrieb genommen wurden, als die Niederlande und Deutschland die Abfalltrennung mit mehreren Abfalltonnen für die Trennung von Abfällen aller Art, die in Häusern produziert wurden, eingeführt haben.

Erstmals wurden Hauseigentümer gesetzlich verpflichtet, organische Abfälle (hauptsächlich Küchen- und Gartenabfälle) in eine gesonderte (grüne) Abfalltonne zu werfen. Dieser Abfall wurde auf verschiedene Arten gesammelt und kompostiert, dazu zählen Flachhalden, Trommelbehälter und Tunnelsysteme. Das Tunnelsystem war die effizienteste und betreiberfreundlichste Bauweise und ist folglich heutzutage das am häufigsten verwendete System. WTT entwickelte und verbesserte das Tunnelsystem zu höherer Leistungsfähigkeit. Der Kompost kann in diesem System innerhalb von vier Wochen zu Rottegrad IV-V produziert werden.

Die Mitarbeiter von WTT waren an der ersten Errichtung einer Bioabfall-Tunnelkompostieranlage im Jahr 1994 beteiligt und haben anschließend über 900 Tunnel errichtet. Während dieser Zeit hat WTT die Bauweise kontinuierlich verbessert und Methoden zum Abbau der Investitions- und Betriebskosten ermittelt.

Klärschlammicon_sludges

In Nordeuropa wurden in den 1970er Jahren Abwasserziele gesetzt, die Zielvorgabe war, 0 % bei der Entsorgung von ungeklärtem Abwasser zu realisieren. Dies bedeutet, dass jegliches Abwasser durch eine (biologische) Abwasserreinigungsanlage behandelt werden musste. Solche Anlagen wurden errichtet und die Zielvorgaben erreicht, allerdings war eines der produzierten (Abfall-) Teilprodukte Klärschlamm. Dieser Klärschlamm wurde immer mehr zu einem Problem, da die großen Mengen eine Deponierung unumgänglich machten.

Aus diesem Grund wurden alternative Lösungen zur Deponierung untersucht. Zahlreiche Möglichkeiten wie Verbrennung, landwirtschaftliche Nutzung, Trocknung und Kompostierung wurden überprüft. WTT entwickelte Kompostierungsanlagen, die den Klärschlamm verarbeiten und sein Gewicht deutlich verringern und ihn in Kompost verwandeln könnten.

Die größten Schwierigkeiten bei der Aufbereitung des Klärschlamms waren die Herausforderungen, das Material ausreichend zu durchlüften sowie die Verwendung der Biofiltration beim hohen Ammoniakgehalt in der Abluft. WTT konnte diese Probleme innerhalb seines Tunnelkompostierungsverfahrens lösen. Die aktuelle Bauweise ermöglicht, Klärschlamm mit 20 % Feststoffanteil innerhalb von 10 bis 14 Tagen in Kompost mit 60 bis 80 % Feststoffanteil umzuwandeln.

Die Gesamtmasse wird auf das bis zu Fünffache (20 %) verringert. Der Klärschlamm kann kompostiert werden, solange genügend abbaubare organische Stoffe in der Trockenmasse vorhanden sind. Die Klärschlammkompostierungsanlage von WTT produziert für die landwirtschaftliche Nutzung des Komposts (Weintraubenproduktion).

Garden and biowasteicon_biowaste

Wie bereits zuvor erwähnt, wurde Abfall in Nordeuropa zu Hause und durch weiterverarbeitende mechanische Aufbereitungsanlagen getrennt.

Gewerbliche Grün- und Gartenabfälle, die an Straßenrändern und aus Parkzuschnitten usw. erzeugt wurden, wurden normalerweise draußen in Schwaden kompostiert. Da die Bevölkerungsdichte zunimmt, verringert sich die Verfügbarkeit möglicher Entwicklungsstandorte und der Bedarf für eine geringe Geruchsproduktion ist vorhanden.

WTT entwickelte daher ein Durchlüftungssystem für die Schwaden, mit dem Sauerstoff auf besondere Weise (Einspeisung) eingeleitet wird, sodass anaerobe Stellen erheblich reduziert werden.

Im Allgemeinen führt dies insbesondere während der Wendung des Materials zu einer deutlichen Geruchsreduzierung. WTT hat dieses System in ganz Holland umgesetzt und es als Verpflichtung für jede neue Anlage festgelegt.

Tierischer Düngericon_manure

Ein typisch niederländisches Problem aufgrund der großen Bevölkerungsdichte und weiterhin vielen landwirtschaftlichen Tätigkeiten ist die Überproduktion von Dünger.

In Holland kann nur eine begrenzte Dungmenge auf dem Land verteilt werden. Dies hat zu einer Nachfrage nach Vorbereitungsanlagen zur Lösung des Problems geführt.

WTT entwickelte ein Kompostierungsverfahren, das den Dünger mit Hilfe seiner eigenen biologischen Aktivität verringert, um das Material zu stabilisieren und das Gewicht und den Feuchtigkeitsgehalt zu reduzieren.

Das Produkt kann als Trockendung verkauft werden.